Chäppelifäscht 2017

Zum 26. Mal fand am Sonntag, 27. August, das traditionelle Chäppelifäscht statt. Begonnen hat es mit einem gemeinsamen Gottesdienst der Pfarreien Littau und Reussbühl bei der Ruopigenkapelle, umrahmt vom Jodelclub Littau. Trotz ein paar wenigen Regentropfen durften wir um die 300 Besucher begrüssen.

 

Beim anschliessenden Apéro und Mittagessen, wie immer gekonnt organisiert und zubereitet von der Sankt Niklausgesellschaft Littau, konnte die Gemeinschaft gepflegt werden. Und die Kinder unterhielten sich bestens auf der Hüpfburg oder mit Spielen, die durch die Ludothek Littau bereitgestellt und betreut wurden.

 

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Chäppelifäscht 2017


Maibummel 2017

Maibummel 2017 – per aspera ad astra

Trotz bedrohlich wirkenden Wolken in allen Grautönen versammelte sich am Sa, 20. Mai 2017 eine kleine, gesellige Wandertruppe auf dem Vorplatz der Pfarrkirche Littau und wurde von den beiden Maibummelorganisatoren Andreas Lustenberger und Oliver Walker begrüsst.  

Der Tross der Maibummler setzte sich flinken Fusses in Richtung Sonnenberg und Gütschwald in Bewegung. Das erklärte Ziel des rund 90-minütigen Fussmarsches war die Sternwarte Hubelmatt im gleichnamigen Schulhaus, die von den Mitgliedern der Astronomischen Gesellschaft Luzern betrieben wird. Dort wartete auf die Teilnehmer als Belohnung für ihre Mühe ein gemütlicher und geselliger Abend mit gastronomischen und astronomischen Erlebnissen. 

Gerade als das Allmend-Gelände in Sichtweite lag, begann es in Strömen zu regnen. Doch dies sollte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Auf die Endphase des Regenschauers wurde nach dem Eintreffen im Schulhaus Hubelmatt geduldig mit Hilfe eines Apéros in der schulhauseigenen Küche abgewartet. Als sich die Chipstüten langsam leerten, hörte es glücklicherweise auf zu regnen. Diese Gelegenheit wurde sofort genutzt, um den Gartensitzplatz, der sich etwas versteckt im Aussenbereich des Schulhauses befindet, in Beschlag zu nehmen. Nachdem die Tische und Bänke platziert und sogar ein Biergarten en miniature eingerichtet worden war, nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, die mitgebrachten Fleischwaren zu grillieren. Eiligst wurde noch ein Salatbuffet aufgebaut, damit sich das Grillgut nicht zu einsam auf dem Teller fühlte. Während und auch nach dem Essen schaute  der Sternwartenleiter Andreas Lustenberger hin und wieder besorgt in Richtung Himmel, um mögliche Wolkenlücken ausfindig zu machen. Zu seiner Beruhigung zeigten sich wirklich im Laufe der Zeit einige offene Stellen in der Wolkendecke und durch eine Lücke konnte man sogar einen ersten Blick auf den Planeten Jupiter erhaschen. 

Nach dem Essen stiess Beat Müller, ein weiteres Mitglied der astronomischen Gesellschaft Luzern, zur rege plaudernden Gruppe dazu und stimmte sich ebenfalls auf die Führung ein. Langsam aber sicher brach die Dämmerung herein. Dies war der Startschuss für den astronomischen Teil des Maibummels. In einem kurzen Referat wurde den Teilnehmern ein Überblick über allerlei Objekte am Himmel gegeben, welche ein Amateurastronom unter günstigen Beobachtungsbedingungen sehen könnte. In der Sternwarte thematisierten die beiden Demonstratoren die verschiedenen Instrumente. Nach der kleinen theoretischen Einführung konnte dann endlich das Schiebedach der Sternwarte geöffnet werden. Trotz grösser werdenden Lücken in der Wolkendecke waren die Beobachtungsbedingungen jedoch nicht ganz optimal. Immerhin konnte Jupiter und seine vier berühmten galileischen Monde mit Hilfe eines rund 100-jährigen Teleskops von den Littauer Sternguckern beobachtet werden und ein offener Sternhaufen zeigte sich auch noch. Ausserdem wurden die verschiedenen Entwicklungsstadien der Sterne und deren Zugehörigkeit zu den Sternbildern erklärt und – sofern möglich – direkt am nächtlichen Himmelszelt gezeigt. 

Nach der Führung blieb noch etwas Zeit, um sich in der Küche einen nächtlichen Kaffee vor dem Nachhauseweg zu genehmigen. Da keiner der Teilnehmer im Sinn hatte, den Nachhauseweg zu Fuss in Angriff zu nehmen, drängte schon bald die Zeit. So machten sich die Littauer Maibummler unter dem inzwischen beinahe klaren Sternenhimmel auf in Richtung Bushaltestelle. 

Ein gelungener Maibummel, der allen Teilnehmern einen kleinen Einblick in die unendlichen Weiten des Raumes verschaffte, endete kurz vor Mitternacht.

 

Bericht von Oliver Walker und Andreas Lustenberger

Bilder von Daniel Küng

 

Bilder zum Maibummel findest Du hier