Wissenswertes zum Samichlaus-Besuch

Liebe Familie

Ich freue mich sehr, dass Sie sich auf dieser Seite informieren. In den vergangenen 

Jahren habe ich immer wieder erlebt, dass die Gestaltung meines Besuches für viele 

Eltern offene Fragen aufwirft. Ich möchte Ihnen deshalb nachfolgend einige Hinweise

aus meiner Sicht geben.

 

1. Vorbereitung

Es lohnt sich, die Familie auf meinen Besuch vorzubereiten. Ihre Kinder sollen sich auf meinen Besuch freuen und keine Angst vor dem Samichlaus haben. Verzichtet bitte auf Drohhinweise im Zusammenhang mit dem Samichlaus oder dem Knecht Ruprecht. 

Der Samichlaus rügt und ermahnt zwar, ich bin jedoch ein Kinderfreund, welcher nieund nimmer ein Kind in den Wald mitnehmen würde!


Eine gute Gelegenheit zur Vorbereitung meines Besuches bietet Ihnen der Auszug aus der Kirche in Littau, der jeweils am 1. Adventsonntag stattfindet. Ich lade Sie herzlich ein, mich zusammen mit Ihren Kindern am Auszug zu besuchen.

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder erlebt, dass dieser Anlass wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Kinder die Angst vor dem Samichlaus verloren haben.


Das gemeinsame Lesen eines Buches eignet sich ebenfalls sehr gut als Vorbereitung. Es gibt heute sehr gute Samichlaus-Literatur.

 

2. Notizen für den Samichlaus

Die Notizen von Ihnen helfen mir, mich auf den Besuch vorzubereiten. Beschränken Sie sich beim Ausfüllen auf ein bis drei gute und ein bis drei eher nicht gute Eigenschaften. Die Ermahnungen von mir bleiben so Ihrem Kind besser in Erinnerung. 

Ich hoffe auf Ihr Verständnis, wenn ich während meines Besuches nicht die ganze Liste aufzähle, sondern eine Auswahl an lobens- respektive tadelswerten Eigenschaften vornehme. Sie helfen mir, meine Aufgabe sicher und gut erfüllen zu können. 


Es kann aber auch sehr wertvoll und ehrlich sein, wenn Sie auch über die anwesenden Erwachsenen etwas  Lobens- und Tadelnswertes aufschreiben.

Das Kind soll nicht als alleiniges „Sündenböcklein“ in der Stube stehen.


Meine Wunschliste wurde etwas lang! Ich glaube aber, dass diese Hinweise helfen können, dass mein Besuch allen in guter Erinnerung bleiben wird. Für Wünsche und Anregungen erreicht Ihr mich unter der Kontaktseite.


Bereits jetzt schon freue ich mich auf den Besuch bei Ihnen.


Met samichlausige Grüess


Euer Littauer Samichlaus


Ablauf des Samichlaus-Besuchs

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig Bescheid, wann  der Samichlaus und Knecht Ruprecht bei Ihnen vorbeischauen wird. Die Sankt-Nikolaus-Gruppe meldet sich am entsprechenden Besuchsabend (den genauen Tag sehen Sie auf dem Anmeldetalon) gegen 17.30 Uhr (Samstag gegen 16.30 Uhr) telefonisch an und teilt Ihnen die ungefähre Besuchszeit mit.


Bitte achten Sie darauf, dass während des Besuchs kein Fernseher oder  Musikanlage läuft.


Der Samichlaus schätzt es, in eine Wohnung eintreten zu dürfen, die eine freundliche Atmosphäre ausstrahlt. Der Samichlaus erzählt etwas über sein Jahresmotto und berichtet nun, was ihm die Eltern aufgeschrieben haben. Das geschieht auf eine aufbauende und liebevolle Art und Weise: kein Kind soll sich vor dem Samichlaus und seinem Gefolge ängstigen oder blossgestellt werden! Er will keine Angst verbreiten, sondern die Familien auf die kommende Weihnachtszeit einstimmen. Es ist nicht im Sinne von St. Nikolaus, grosse Geschenke zu machen, sondern Lob und Freude zu bringen. Als Zeichen dafür bringen wir jedem Kind einen speziellen Lebkuchen, Mandarinen, Äpfel und Nüsse mit.


Der Samichlaus und sein Gefolge freuen sich sehr, wenn ihnen die Kinder zum Schluss der Feier ein Verslein oder ein Lied vortragen, oder auf ihrem Instrument etwas vorspielen. Danach macht sich die Samichlaus-Gruppe auf zu den nächsten Kindern.  


Wenn Ihnen der Besuch gefallen hat und Sie die ehrenamtliche Arbeit der St. Nikolaus-Gesellschaft unterstützen möchten, können Sie einem der Diener beim Adieu sagen ein Couvert mit einer Spende überreichen. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung helfen Sie mit, unsere Unkosten zu decken. Herzlichen Dank!


Hinweis:

Bitte die leeren «Chlaussäckli» nicht wegwerfen, sondern beim Katholischen Pfarramt, Gasshofstrasse 2, 6014 Luzern in den Briefkasten legen.